Montag – Ankommen, Grundlagen & erste Aha-Momente 🏂 Link zu Überschrift
Der erste Kurstag startete mit einer kurzen Begrüssung und einer Einführung in die Ziele des Level 1 Kids Instructor Snowboard bei Swiss Snowsports. Der Fokus lag klar auf den Grundlagen: saubere Bewegungen, bewusstes Fahren und vor allem darauf, wie man diese Inhalte kindgerecht vermitteln kann.
Warm-up & Kennenlernen Link zu Überschrift
Zum Einwärmen joggten wir gemeinsam in einem Kreis. Jede Person stellte sich mit Namen vor und pantomimierte ein Hobby – alle anderen machten die Bewegung nach.
Eine einfache, aber sehr effektive Übung, um das Eis zu brechen und sofort Bewegung und Spass in die Gruppe zu bringen.
Aufwärmfahrt Link zu Überschrift
Bei der ersten Fahrt ging es darum, bewusst wahrzunehmen:
- Wie ist der Schnee?
- Wie ist die Sicht?
- Wie fühlt sich der Körper an?
Diese Selbstwahrnehmung ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts mit Kindern.
Grundposition auf dem Snowboard Link zu Überschrift
Ein zentrales Thema des Tages war die Grundposition. Dabei arbeiteten wir mit Gegensätzen:
- O- vs. X-Beine
- Katzenbuckel vs. Hohlkreuz
- Gestreckte Beine vs. aktiv in den Knien
- Blick nach unten vs. Blick in die Weite
- Hüfte in Fahrtrichtung vs. Hüfte entgegen der Fahrtrichtung
Diese Vergleiche halfen, ein klares Gefühl für eine stabile und funktionale Haltung zu entwickeln.
Spiel: Balance & Körperspannung Link zu Überschrift
In Zweierteams standen wir uns gegenüber und schubsten uns. Ziel war es, mit einem tiefen Körperschwerpunkt und breitem Stand stabil zu bleiben.
Ein spielerischer Zugang zu Balance, Spannung und Körpersicherheit.
Brettfunktionen & Kernbewegungen Link zu Überschrift
Ein wichtiger Leitsatz:
Immer vom Schnee nach oben arbeiten.
Wir lernten, wie Brettfunktionen und Kernbewegungen zusammenspielen und warum saubere Bewegungen die Basis für alle weiteren Lernschritte sind.
Switch fahren Link zu Überschrift
Beim Switch-Fahren lag der Fokus auf bewusster Ausführung:
- stabile Grundform
- klare Kernbewegungen
- keine Kompensationen
Anspruchsvoll, aber sehr lehrreich.
Reaktionsspiel Link zu Überschrift
Aufwärmspiel im 1 vs. 1:
- Hände auf die Oberschenkel
- Kommando: links, rechts oder nach oben
Reagierten beide gleich, ging es in der nächsten Runde auf die Knie – anschliessend gemeinsames Abklatschen.
Schnell, spielerisch und mit viel Spass.
Der Walzer auf dem Snowboard Link zu Überschrift
Der Walzer half uns, Drehbewegungen besser zu verstehen:
- Traversieren wie ein Auto
- In den Hang „einparkieren“
- Auf der anderen Seite wieder „ausparkieren“
Steigerung:
- enger zusammenfahren
- 360°-Walzer
Hilfreiche Bilder:
- Eine Box vom Boden aufnehmen (in die Knie) und über die Schulter werfen → Drehen & Beine strecken für bessere Form
- Wie ein Pferd, das einer Fliege um den Kopf folgt → Kopf und Oberkörper führen die Bewegung
Slide-Übungen Link zu Überschrift
Slides auf Fersen- und Zehenkante mit bewusster Gewichtsverlagerung:
- Eine Seite stärker belasten
- Vorstellung: An der Hüfte hängt ein Tuch, das zuerst zum Brett und dann über Nose oder Tail gezogen wird
- In die Knie gehen, Hüfte aktiv nach aussen bewegen
- Hände bewusst einsetzen
- Über die Hand schauen – nicht auf das Board
Üben & Reflexion Link zu Überschrift
Zum Abschluss blieb Zeit, das Gelernte im freien Fahren zu üben.
Gemeinsam reflektierten wir die aktuelle Situation, persönliche Herausforderungen und erste Fortschritte.
Ein intensiver erster Kurstag mit vielen Inputs, klaren Bildern und wertvollen Grundlagen – ein gelungener Start in die Ausbildungswoche.
Abendprogramm & Austausch Link zu Überschrift
Am Abend ging es ins Hotel. Ich wurde mit Tomak in ein Zimmer eingeteilt, was sich als sehr passend erwies. Gemeinsam nutzten wir die Zeit, um die Theorieaufgaben sowie das Journal auszufüllen und den ersten Kurstag nochmals Revue passieren zu lassen.
Der Austausch half uns, Inhalte zu vertiefen, offene Fragen zu klären und unsere Eindrücke zu reflektieren.
Zum Abschluss des Tages gönnten wir uns noch ein leckeres Abendessen – ein entspannter Ausklang nach einem intensiven und lehrreichen ersten Tag.
Dienstag – Switch, Switch, Switch 🏂🔄 Link zu Überschrift
Der Dienstag stand ganz im Zeichen des Switch-Fahrens. Das komplette Tagesprogramm wurde konsequent im Switch durchgeführt – eine echte Herausforderung, aber extrem wertvoll für das eigene Fahrkönnen und das Verständnis von Bewegungen.
Einwärmen Link zu Überschrift
Zum Start gab es ein Einwärmen mit vorgezeigten Übungen, eher ausgerichtet auf Teens. Der Fokus lag auf Mobilisation, Aktivierung und Vorbereitung auf einen intensiven Switch-Tag.
Aufbau einer beginnenden Lektion (Beginner-Bereich) Link zu Überschrift
Anschliessend beschäftigten wir uns mit dem Aufbau einer Anfängerlektion im Beginner-Gelände – Schritt für Schritt und praxisnah.
Materialkontrolle Link zu Überschrift
Zu Beginn wurde das Material überprüft, um Sicherheit und korrekte Einstellungen sicherzustellen.
Einbein-Fahren & erste Bewegungen Link zu Überschrift
- Einbeinig fahren
- Drehen um die eigene Achse
- Freies Bein:
- normal hinter dem Brett
- bewusst auch vor dem Brett
- Kleiner Parcours
- Stafette mit Würfeln
- Augenzahl = Punkte
- Bonuspunkte für die schnellere Gruppe
Spielerisch, motivierend und perfekt für Kinder.
Berg hochsteigen Link zu Überschrift
- Bein vor dem Brett
- Gewöhnung an die Switch-Orientierung
- Koordination und Gleichgewicht
Parcours: Aufsteigen & Abrutschen Link zu Überschrift
Ein vielseitiger Parcours:
- Teilweise hochsteigen
- Board anschnallen
- Fullbase runterfahren
- Rutschen auf der Fersenkante
- Rutschen auf der Zehenkante
- Fullbase rutschen in verschiedene Richtungen
- Einbau von unterschiedlichen Höhen
Rutschen in Richtung Link zu Überschrift
- Bild: Gaspedal vom Auto
- In Fahrtrichtung schauen
- Danach Blick wieder zum Berg (besonders bei der Zehenkante)
Girlanden fahren Link zu Überschrift
- Von der Kante auf die Fullbase
- Ca. 3 Sekunden fahren
- Wieder zurück auf die Kante
Ein wichtiger Zwischenschritt zur Kurve.
Erste Kurven Link zu Überschrift
- Erste Kurvenversuche (meist einfacher: Zehenkante → Fersenkante)
- Mit dem Gaspedal arbeiten
- Mit der Hand zeigen, wohin gefahren wird
Switch-Vertiefung Link zu Überschrift
Zusätzliche Switch-Übungen um auf unserem Niveau besser zu werden:
- Schneeball in der vorderen Hand
- Bewusst ein- und ausatmen
- Zählen für gleichmässige Kurven
- Blick dorthin, wo die Kurve gefahren werden soll
- Zu zweit fahren:
- die vordere Person bestimmt, wo die Kurven gemacht werden
Kurven übertreiben Link zu Überschrift
Bewusstes Überzeichnen der Bewegung:
- Beginn mit Vorlage
- Mitte: zentral
- Schluss: Rücklage
Hilfreich, um Bewegungsumfang und Timing besser zu verstehen.
Tagesabschluss Link zu Überschrift
Am Nachmittag ging es zurück ins Hotel. Dort:
- Journal ausfüllen
- Inhalte reflektieren
- Gemeinsam essen
- Plaudern und austauschen
Ein intensiver Tag, der gezeigt hat, wie wertvoll Switch-Fahren für Technik, Verständnis und Unterrichtskompetenz ist.
Mittwoch – Technik vertiefen & bewusst Zeit nehmen 🏂 Link zu Überschrift
Der Mittwoch begann mit einem klaren Fokus auf Boardkontrolle und Technik – sowohl im Normal- als auch im Switch-Setup.
Morgen: Ollie & N’ollie Link zu Überschrift
Am Morgen arbeiteten wir intensiv an:
- Ollie
- N’ollie
- Switch Ollie
- Switch N’ollie
Dabei ging es weniger um Höhe, sondern vielmehr um:
- saubere Grundposition
- aktiven Einsatz von Beinen und Board
- Timing und Kontrolle
Gerade im Switch wurde nochmals deutlich, wie wichtig saubere Bewegungen und Körperspannung sind.
Nachmittag: Individuelles Üben & Videoauftrag Link zu Überschrift
Am Nachmittag hatten wir Zeit für individuelles Training.
Der Auftrag war, ein Video einer verbesserten Form aufzunehmen und damit den eigenen Fortschritt sichtbar zu machen.
Ich entschied mich, nochmals gezielt am Slide zu arbeiten. Durch bewusstes Üben konnte ich meine:
- Stabilität
- Gewichtsverlagerung
- und Gesamtform
spürbar verbessern. Das Video half mir, die Veränderung klar zu erkennen und zu reflektieren.
Runterfahren & Durchatmen Link zu Überschrift
Neben dem technischen Fortschritt nahmen wir uns auch bewusst Zeit für ein paar ruhige Minuten zusammen.
Nach mehreren intensiven Tagen tat es gut, kurz innezuhalten, durchzuatmen und die Eindrücke zu verarbeiten.
Ein ausgeglichener Tag, der zeigte, wie wichtig es ist, Lernen, Üben und Erholung miteinander zu verbinden.
Donnerstag – Rotation, 180s & erste Unterrichtserfahrung 🏂 Link zu Überschrift
Der Donnerstag verband technische Weiterentwicklung mit einer besonders wertvollen Erfahrung: der ersten echten Unterrichtssituation mit Kindern.
Einwärmen Link zu Überschrift
Der Tag startete mit einem strukturierten Einwärmprogramm:
- 7× drehen
- 3× atmen
- 7× Hund zu Kobra
- 3× atmen
- 7× Sackmesser
- 3× atmen
Ein rhythmischer Ablauf, der Mobilisation, Körperspannung und Atmung miteinander verband.
Einfahren Link zu Überschrift
Zum Einfahren fuhren wir:
- 5 Walzer pro Seite
Das half, Drehbewegungen zu aktivieren und ein gutes Gefühl für Rotation zu bekommen.
Ollie – Wiederholung Link zu Überschrift
Anschliessend wiederholten wir den Ollie, mit Fokus auf:
- saubere Grundposition
- aktives Beugen und Strecken
- kontrollierten Absprung
180° – Aufbau & Übungen Link zu Überschrift
Der Hauptfokus des Vormittags lag auf dem 180°. Der Aufbau erfolgte in mehreren, logisch aufeinander aufbauenden Schritten:
-
Walzer mit Pfeil
- Pfeil nach oben nehmen
- Auf die Drehung zielen
- Pfeil wieder „versorgen“
-
Gleiche Übung, aber:
- Pfeil auf Kniehöhe
-
Hüpfen auf den Kanten
- Gefühl für Absprung und Körperspannung
-
Vorübung Walzer
- Anfahren und nach oben drehen
- Die letzten 90° in der Luft
-
180°
- Aus den Knien
- Mit viel Körperspannung
- Klare Rotation und stabile Landung
Übungslektion mit Kindern Link zu Überschrift
Am Nachmittag wurde es besonders spannend:
Es kamen einige Kinder für eine Snowboard-Anfängerlektion, und wir konnten zeigen, was wir bis jetzt gelernt hatten.
Gemeinsam mit Elias startete ich die Lektion:
- Einbeinig fahren
- Gewöhnung ans Snowboard
- Spielerischer Aufbau
- Bis hin zu den ersten Kurven
Eine strenge, aber gleichzeitig sehr interessante und lernreiche Zeit für uns. Vor allem der Umgang mit Kindern, das Erklären in Bildern und das richtige Tempo waren wertvolle Erfahrungen.
Tagesabschluss Link zu Überschrift
Zum Abschluss des Tages fand ein gemeinsamer Abschlussabend statt. Alle Ski- und Snowboardgruppen präsentierten kurze Theatersequenzen, die mit viel Humor und Kreativität den Kursalltag widerspiegelten.
Ein lockerer, lustiger Ausklang, der den Zusammenhalt zwischen den Gruppen stärkte und für viele Lacher sorgte.
Freitag – Ausblick, Reflexion & Abschluss 🏂 Link zu Überschrift
Der Freitag stand ganz im Zeichen des Abschlusses des Level-1-Kurses und gleichzeitig des Ausblicks auf den nächsten Schritt.
Vorbereitung auf Level 2 Link zu Überschrift
Am Morgen erhielten wir einen ersten Einblick in Inhalte des Level 2 Instructor:
- Nose Turn
- 360°
Dabei ging es weniger darum, alles perfekt zu beherrschen, sondern vielmehr um ein erstes Gefühl für:
- erweiterte Rotation
- saubere Bewegungsabläufe
- höhere Anforderungen an Körperspannung und Timing
Eine motivierende Vorschau auf den nächsten Kurs.
Selbständiges Fahren Link zu Überschrift
Am Nachmittag hatten wir Zeit für selbständiges Fahren.
Dabei konnten wir frei üben, das Gelernte festigen und individuell an eigenen Schwerpunkten arbeiten – ohne festen Auftrag, aber mit klarem Fokus auf Qualität und Bewusstsein.
Besprechung mit Flu Link zu Überschrift
Zum Abschluss fand die persönliche Besprechung mit Flu (Lehrperson) statt. Inhalte waren:
- Reflexion der eigenen Ziele
- Rückblick auf die Lernfortschritte
- Besprechung der Benotungen
Ein ehrliches, konstruktives Feedback, das half, die Woche einzuordnen und nächste Schritte klarer zu sehen.
Gemeinsamer Abschluss Link zu Überschrift
Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Abschluss aller Snowboarder.
Ein schöner Moment, um:
- die intensive Woche abzuschliessen
- Erlebnisse zu teilen
- und stolz auf das Erreichte zurückzublicken
Eine lehrreiche, fordernde und zugleich sehr bereichernde Woche ging damit zu Ende.