Pico
Sonntag – Rundfahrt und ein kurzer Sprung ins Wasser Link zu Überschrift
Beim Frühstück treffe ich wieder auf Leute mit einem Plan. Also plane ich nicht lange herum und hänge mich an Diandra und Stavi an.
Heute steht eine Rundfahrt über Pico an. In der Mitte der Insel liegen viele kleine Seen, eingerahmt von schöner Natur. Wir fahren der Strasse entlang und spazieren dann immer wieder zu einem neuen See.
Nach den ganzen kleinen Seen fahren wir zu einem natürlichen Pool am Meer. Ein kurzer Badestopp, und zum Glück habe ich eine Taucherbrille dabei. Im Wasser wimmelt es von Fischen, und das kalte Wasser ist für einen Moment völlig vergessen.
Danach gibt es ein feines Mittagessen. Zum Schluss fahren wir noch ans Ende der Insel, wo ein Leuchtturm und ein Steinbogen am Meer die Landschaft abrunden.
Am Ende geht es zurück ins Hostel. Ein voller, aber sehr guter erster Tag auf Pico.
Montag – Geburtstag und Höhenmeter Link zu Überschrift
Heute ist Carl’s Geburtstag. Ich habe Carl schon auf dem Weg vom Flughafen Pico zum Hostel kennengelernt.
Zusammen machen wir uns um 08.00 Uhr auf den Weg zum Startpunkt der Wanderung auf den Mount Pico. Der Aufwand rund um den Berg ist etwas skurril: Man bekommt einen GPS-Tracker und muss ein Formular ausfüllen, nur um wandern zu gehen. Der Berg selbst macht dafür keine Kompromisse. Es geht steil hoch, ruppig über Lavagestein und mit ständigem Blick auf den Hang und das Wetter.
Der Tag beinhaltet eine Wanderung mit 1h55 Aufstieg und 1h50 Abstieg, dazwischen eine Siesta und ein Family Dinner. Mehr braucht es manchmal gar nicht. Die Wanderung selbst ist schön anstrengend, mit genau der richtigen Mischung aus Bewegung, Aussicht und dem guten Gefühl, sich das Abendessen verdient zu haben.
Das Family Dinner findet im Hostel statt, zusammen mit allen anderen Gästen. Sophie und Stefan, die Besitzer, kochen verschiedene Vorspeisen und eine Gemüse-Lasagne.
Dienstag – Gemütlich in Madalena Link zu Überschrift
Der Tag beginnt entspannt mit Frühstück. Danach spaziere ich durch Madalena, schaue mir das Weinmuseum an und lasse den Rest des Tages bewusst ruhig angehen.
Zwischendurch bleibt viel Zeit zum Erholen, fürs Reden mit anderen Gästen und für dieses leichte Inseltempo, das irgendwann in die Knochen wandert.
Der Tag ist klar auf Pico. Das Abendessen gibt es im Restaurant O Cinque mit anderen aus dem Hostel. Abends gibt es Tuna Fish Steak zum Znacht.
Mittwoch – Wieder unter Wasser Link zu Überschrift
Am Morgen bin ich früh wach. Wieder einmal ist Tauchen angesagt. Nach einem Kaffee geht es ins Dive Center, wo der Morgensport daraus besteht, alles anzuprobieren: 7 mm Neopren, Schuhe, Flossen und den Rest der Unterwasser-Ausrüstung.
Dann wird geladen und losgefahren. Das Tauchgebiet liegt im Norden der Insel. Anziehen, kurz besprechen, und schon geht es los. Zwei schöne Tauchgänge später bin ich wieder an Land. Getaucht wird bei Lava do Santo Antonio. Dort gibt es viele Fische, Pufferfische, einen Shrimp, ganz viele Quallen, eine Krabbe und viel Lavagestein.
Zurück im Hostel wärme ich mir eine Portion Pasta zum Mittagessen auf und mache noch etwas Siesta. Um fünf gehe ich mit einigen aus dem Hostel in eine Bar am Hafen, um Fussball zu schauen. Früh am Abend bin ich dann wieder im Bett.
Donnerstag – Noch mehr Tauchen Link zu Überschrift
Heute gibt es Frühstück im Hostel und danach direkt wieder das Tauchcenter. Diesmal führen die zwei Tauchgänge von der Küste aus in den Süden der Insel.
Der Rest des Tages ist deutlich ruhiger: ein feiner Burger, Pommes und eine tropische Limonade, danach wieder Chillen im Hostel und Family Dinner.
Die Tauchgänge führen nach São Mateus. Dort gibt es Fische, Moränen, Nudibranchs und Pufferfische. Beim zweiten Tauchgang tauchen wir sogar noch durch eine kleine Höhle.
Freitag – Whale Watching und Abschiedsstimmung Link zu Überschrift
Mit wenig Frühstück starte ich in den Tag und gehe zum Whale Watching. Zuerst gibt es eine Erklärung und Vorbereitung, aber die Bedingungen sind alles andere als freundlich. Wale sehen wir keine, ausser vielleicht im ganz schlechten Wetter. Also wird die Tour abgesagt, bevor wir überhaupt aufs Boot gehen.
Zurück an Land gibt es erst einmal ein zweites Frühstück. Danach kaufe ich noch ein paar Andenken, chille und schreibe ein bisschen.
Am Ende des Tages geht es von Pico wieder zurück nach São Miguel.
Samstag – Heimreise Link zu Überschrift
Von São Miguel nehme ich den Fliegernach Zürich und danach mit dem Zug nach Hause.